Wappen Bosau

Gemeinde Bosau, Infos

Bosauer Kirche Partnerschaft Saujon, Frankreich Eingang Kirche Grenzstein Hutzfeld, Schulzentrum

Die Lage der Gemeinde Bosau   Die Dörfer  Historisches
 

 

Die Lage der Gemeinde Bosau

Deutschland  

Im nördlichsten Bundesland Deutschlands, Schleswig-Holstein, liegt die Gemeinde Bosau im Herzen der Holsteinischen Schweiz.
Das Dorf Bosau liegt direkt am Gr. Plöner See, bis zur Ostsee sind es nur ca.20 km. Kleine, aber bekannte Städte, wie Eutin, Plön, Malente und Bad Segeberg liegen in unmittelbarer Umgebung, Kiel und Lübeck sind mit dem Auto in ca.30-45 Minuten zu erreichen.

Im ca. 58.000 ha großem Gebiet des Naturparks Holsteinische Schweiz befinden sich ca. 200 Binnenseen, darunter der mit ca. 30 qkm größte See Schleswig-Holsteins: der GROSSE PLÖNER SEE, ebenso die höchste Erhebung Schleswig-Holsteins, der 168 m hohe Bungsberg.
Am einfachsten gelangen Sie zu uns, wenn Sie von Süden her kommend der A1 bis zur Ausfahrt Eutin folgen, weiter auf der B76 Richtung Plön/Kiel.

Karte Holstein  

Verlassen Sie die B76 an der Ausfahrt Eutin-Neudorf/Bosau und folgen Sie der Beschilderung Richtung Bosau.
Bei der Anreise mit der Bundesbahn fahren Sie bis Bahnhof Eutin, weiter mit dem Linienbus oder Taxi zum Ferienort Ihrer Wahl.


 

Die Dörfer der Gemeinde Bosau

Gemeinde Bosau Karte  

Die Gemeindefläche beträgt 64,34 qkm, davon werden mehr als 50 qkm land- und forstwirtschaftlich genutzt. 1997 lebten in der Gemeinde Bosau 3696 Einwohner. Das touristische Zentrum der Gemeinde Bosau bildet das Dorf Bosau mit seinem Badestrand, seinen zahlreichen Freizeitmöglichkeiten, Hotels und Pensionen.

Im Dorf Hutzfeld befindet sich die Gemeindeverwaltung, die Grund-, Haupt- und Realschule, eine Polizeistation, Volksbank, Bäcker, ein Kaufmann, eine Gaststätte und zahlreiche kleinere Firmen und Selbständige. Die übrigen Dörfer der Gemeinde sind überwiegend landwirtschaftlich geprägt.


 

Bichel

Dorfteich Luftbild Bichel Ortsrand Bichel, Ortsrand
Bichel (Bichele), Einwohner (Stand:1997): 45
Ortsplan

 

Bosau

Luftbild, Bischofs See Gasthaus Luftbild Bosau Badestrand

(staatlich anerkannter Luftkurort)
Einwohner (Stand 1997): 819
Gegründet wurde Bosau ca. 780 durch die Slawen. Der Name Bosau leitet sich aus dem slawische Buzow, Bozowe (=Gottesgut, Gottes Insel) ab. Auf dem heutigen Standort der Kirche errichteten die Slawen ein Heiligtum für die Gottheit Boz, welches im 10. Jahrhundert beim ersten Missionierungsversuch durch eine christliche Taufstätte ersetzt wurde. Sehr gut zu erkennen ist der für ehemals slawische Siedlungen typische runde Ortskern.
In Bosau finden Sie einen schönen Badestrand, die St.Petri-Kirche, das Haus des Kurgastes, einen Campingplatz und viele Freizeitmöglichkeiten.

Ortsplan

 

Braak

Luftbild Braak Wisser-Kate Fluss Schwartau Ortsmitte
Einwohner (Stand 1997): 272
Ortsplan

 

Brackrade

Brackrade Ortsrand Brackrade, Luftbild Brackrade, Ortsmitte Rapsfeld
Einwohner (Stand 1997): 166
Brackrade, gegründet 780, in einer Urkunde von 1215 als Slawendorf mit Mühle erwähnt, (1280 Bragrode)
Ortsplan

 

Hassendorf

Feuerwehr Rapsfeld bei der Katzburg Luftbild Hassendorf Hassendorf Ehrenmal
Einwohner (Stand 1997): 380
Hassendorf, gegründet ca.1200 nach der Zerstörung der Katzburg, erwähnt 1215 als Hasseldorf. Laut Piening stammt der Name Hassendorf von den vielen Haselsträuchern
Das Kulturdenkmal Katzburg (die Reste davon!) kann besichtigt werden.
Ortsplan

 

Hutzfeld

Hutzfeld Luftbild Hutzfeld Gemeindeverwaltung Hutzfeld, Ortsmitte
Einwohner (Stand 1997): 835
Hutzfeld, gegründet ca. 780, (1156 Gothesfelde),(1215 Gudesfelde)
Ortsplan

 

Kiekbusch

Kiekbusch Luftbild Kiekbusch Kiekbusch Kiekbusch, Ortsrand
Einwohner (Stand 1997): 39
Ortsplan Kiekbusch

 

Kleinneudorf

Luftbild Kleinneudorf Kleinneudorf Kleinneudorf Ortsmitte
Einwohner (Stand 1997): 43
Klein-Neudorf, gegründet 1200, 1215 erwähnt als Villa Nova.
Ortsplan Kleinneudorf

 

Klenzau

Klenzau - Braak Luftbild Klenzauer See Klenzau
Einwohner (Stand 1997): 158
Ortsplan Klenzau

 

Liensfeld

Liensfeld Liensfeld, Foto von T.Ehlers Feuerwehr Huegelgrab im Forst Hasenberg
Einwohner (Stand 1997): 251
Ortsplan

 

Löja

Loeja Luftbild Loeja Dorfteich Loeja Ortsmitte Loeja Ortsrand
Einwohner (Stand 1997): 67
Löja, gegründet ca. 780 durch die Slawen als Löya, Löyau, Loyouwe, Loyow
Ortsplan Loeja

 

Majenfelde

Majenfelde Majenfelde Der Burg-Huegel Luftbild Majenfelde
Einwohner (Stand 1997): 164

Majenfelde, (Madenvelde, Madenvelt) war ein Rittergut mit Burg. Am Platz der Burg stand bis 1850 eine Ziegelei. Bei der Burg lag das Dorf Rethwisch
Der damalige Standort der Burg, ein Hügel, ist auch heute noch gut erkennbar. Sie sehen ihn an der Verbindungsstraße nach Eutin an der Abzweigung nach Thürk.

Ortsplan

 

Quisdorf

Quisdorf, Foto von T.Ehlers Quisdorf Ortseingang von Eutin aus Ortseingang von Bosau aus, Winter
Einwohner (Stand 1997): 155
Gegründet wurde Quisdorf von den Slawen als Runddorf (Cuteztorp)(Cutesdorp 1256). Nach 1327 wurde das Dorf mehrfach umbenannt:(1327 Quisdorp, 1327 Quizsdorpe, 1338 Quidstorpe, Quidztorp, 1342 Quidstorp, Quizdorp, 1353 Quistorpe, 1372 Quistorp, 1649 Quisdorp, seit 1856 Quisdorf)
1933 wurde Quisdorf bei der Neuordnung der Gemeinden an die Gemeinde Bosau angeschlossen.
Ortsplan

 

Thürk

Thuerk Thuerk, Feuerwehr Thuerk Luftbild Thürk
Einwohner (Stand 1997): 155
Thürk, gegründet 780. Angeblich stammen die ersten Eichenbohlen zum Bau der Vicelin-Kirche in Bosau aus Thürk.
Ortsplan Thuerk

 

Wöbs

Woebs Luftbild Wöbs Woebs, Dorfmitte, Ehrenmal Woebs Ortsrand
Einwohner (Stand 1997): 149
Wöbs, gegründet 780, (Wobize)
Ortsplan Woebs

 

Geschichte der Gemeinde Bosau

Die Hügel- und Seenlandschaft der Holsteinischen Schweiz wurde durch die Gletscher der letzten Eiszeit geformt. Auf ihrem Weg von Skandinavien brachten sie große Mengen Sand, Lehm und Gestein mit. Sie schoben Hügel auf und schürften Täler in die Landschaft. Das reißende Wasser der Gletscherflüsse grub tiefe Täler. Als das Eis ging, blieb die Fracht der Gletscher (Sand, Steine und Lehm) liegen. Große Teile des Bodens in der Holsteinischen Schweiz stammen daher aus Skandinavien.
Bis zur Jungsteinzeit war das Land überwiegend von Urwald bedeckt. Germanische Stämme besiedelten das Land zuerst als Jäger und Sammler. Vor ca. 4000 - 5000 Jahren begann die Zeit des Ackerbaus.
Etwa 600 n.Chr. wurden die ansässigen germanischen Stämme durch slawische Siedler verdrängt. Viele Ortsnamen in Holstein stammen aus dieser Zeit (Plune=Plön, Utin=Eutin, Swentana=Schwentine). In vielen Dörfern kann man auch heute noch Reste des runden Ortskernes finden, so wie ihn die Slawen vor über 1000 Jahren anlegten.

Die St.Petri-Kirche  

600 Jahre konnten die Slawen das Land behaupten, bis sie von deutschen Siedlern verdrängt wurden.
Die (christliche) Geschichte von Bosau begann in den Jahren 1151/1152 mit dem Bau der St.Petri-Kirche auf einem Warder am Gr. Plöner See. Die St.Petri-Kirche ist somit eine der ältesten Kirchen Schleswig-Holsteins. Im Volksmund wird sie Vicelinkirche genannt, nach dem Missionspriester und späteren Bischof Vicelin. Von Bosau aus begann die Missionierung und Kultivierung Ostholsteins. Pfarrer Helmold schrieb in Bosau in den Jahren von 1163 bis 1177 die bekannte Slawen-Chronik.


 
Die geschichtlichen Informationen entstammen unterschiedlichen Quellen. Daher kann ich keine Gewähr für deren Richtigkeit übernehmen.
18.000 v.Chr. Eiszeit, Norddeutschland ist von einem dicken Eispanzer bedeckt
10.000 v.Chr. Jäger und Sammler durchstreifen das Land
4.000 v.Chr die ersten Bauern werden sesshaft (Megalithgräber, Grabhügel)
700v.Chr. erste Besiedlung, nachgewiesen durch Funde bei Braak (2 Götterfiguren)
100 v.Chr. Besiedlung bei Bosau, nachgewiesen durch Scherben eines Urnenfriedhofs zwischen Bosau und Klein-Neudorf
600 slawische Stämme besiedeln das Gebiet, Reste der germanischen Bevölkerung werden verdrängt
772-804 Krieg Karl der Große mit Hilfe der Slawen gegen die Sachsen
780 Gründung von Bozowe(Bosau) durch die Slawen
936 Otto I. beginnt mit der Christianisierung der slawischen Gebiete
967 Markgraf Herrmann Billung besiegt den Hauptort der Slawen "Starigrad", das heutige Oldenburg/Holstein
968 Bischof Marco erhält zu seiner Versorgung das Dorf Bosau. Er errichtet in Bosau an der Stelle eines slawischen Heiligtums eine Taufstätte (dort steht heute die Kirche). Die Slawen waren von dieser undiplomatischen Aktion nicht sehr begeistert!
983 Die Slawen erobern Oldenburg zurück. Somit wird auch Bosau wieder slawisch.
1134 Bau der Siegesburg auf dem Kalkberg im heutigen Bad Segeberg
1142 Unter Heinrich dem Löwen gelingt die Eroberung des slawischen Gebietes.
1147 Krieg gegen die Slawen, Zerstörung der Katzburg bei Hassendorf
1149 25.September, Vicelin empfängt die Weihe zum Bischof von Oldenburg
1148 Gründung von Hassendorf durch Sachsen, Hanseaten und Friesen
1152 Einweihung der Bosauer Kirche mit Granitmauern und Ziegeldach durch Bischof Vicelin
1154 Bischof Vicelin stirbt am 12.12. in Neumünster
1156 Helmold wird als Pfarrer in Bosau eingesetzt
1163 Bischof Gerold stirbt im Pastoratshaus in Bosau. Helmold beginnt in Bosau seine Slawenchronik
1177 Helmold, der Verfasser der Slawen-Chronik wird letztmalig erwähnt
1180 (ca. 1180) Helmolds Tod
1200 Umbau der Bosauer Kirche zu einer Saalkirche, Verlängerung nach Westen, Bau eines Rundturmes im Westen
1200 Gründung von Klein-Neudorf (wird 1215 als Villa Nova erwähnt)
1236 Stadtrecht für Plön
1257 Stadtrecht für Eutin
12xx Zum Betrieb von Mühlen wird der Gr.Plöner See angestaut. Der Wasserspiegel steigt um ca. 2,5m
1350 Die Pest tritt zum ersten mal in Schleswig-Holstein auf. Bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts wurden 19 Pestepidemien gezählt.
1363 Am Helmold-Platz wird die Dorflinde gepflanzt.(Sie steht heute noch!)
1406 Die Pest wütet in Lübeck und Neustadt
1464 Pest in Lübeck und vielen weiteren Orten Holsteins
1477 Bau des Holstentors in Lübeck
1492 Großbrand in Eutin
1495 erstmaliges Auftreten der Syphilis
1534 Großbrand in Segeberg
1535 Die Reformation wird eingeführt
1549 Erhebung einer "Türkensteuer" wegen der Bedrohung Österreichs durch Sultan Solhman
1550 Pest in Eutin
1598 Pest in Kiel
1620 Letzte Hexenverbrennung in Flensburg
1627 30-jähriger Krieg, Wallensteins Truppen schießen die Bosauer Kirche in Brand, der Rundturm wird zerstört
1629 die Dänen besetzen das Land
1630 Die Wallensteiner kehren zurück
1639 Pest in Eutin und Lübeck
1642 Großbrand in Eutin
1643 immer noch Krieg, diesmal besetzen die Schweden das Land
1656 Aus Spenden wird die mit Bildern aus dem Leben Jesu geschmückte Nordempore in der Bosauer Kirche errichtet
1659 Typhus in Holstein
1662 Der zerstörte Turm der Kirche wird rechteckig wieder aufgebaut und mit 3 Glocken und einer Uhr versehen
1685 Ganz Bosau, mit Ausnahme der Kirche, brennt ab.
1689 Große Teile Eutins und das Eutiner Schoß fallen einem Großbrand zum Opfer
1789 Hassendorf wird von der Ruhr heimgesucht, innerhalb von 2 Monaten sterben 17 Einwohner
1813 25.September, Die französisch-dänische Kavallerie erreicht Eutin und sahnt kräftig ab: 600Pferde, 1000Ochsen, 22500 Zentner Weizen, 7500 Zentner Roggen, 25000 Zentner Hafer und natürlich 6000 Liter Branntwein
1813 6.Dezember, die Russen und Schweden vertreiben die Franzosen und Dänen. Was noch übrig ist nehmen sich nun die neuen Besetzer.
1816 Bei einem Großbrand werden in Bosau 10 Gebäude vernichtet, 2 Opfer sind namentlich erwähnt, Heinrich Hove (73) und Christine Friedrichsen (16)
1839 Bau der Dorfschule Hutzfeld-Brackrade (heute Alte Schule)
1845 Der Wasserspiegel des Gr.Plöner Sees wird um 0,5m gesenkt
1850 01.Mai, ein Feuer zerstört mehrere Gebäude in Hassendorf
1852 25.Juli, Fest zum 700-jährigen Bestehen der Kirche
1852 Der erste Arzt, Dr.Johann Schröder, kommt in die Gemeinde
1855 Der Weber Heinr. Höpner richtet in den Sommermonaten mit seinem Ruderboot eine Fährverbindung zwischen Bosau und Plön ein
1857 Erlass der Gemeindeverordnung, revediert 1876. Nach dieser Verordnung gehören zur Gemeinde Bosau die Dörfer: Bosau, Klein-Neudorf, Thürk, Majenfelde, Liensfeld, Kiekbusch, Hassendorf, Hutzfeld, Brackrade, Wöbs, Bichel und Löja.
1866 Mit der Eröffnung der Eisenbahnlinie Kiel-Ascheberg-Plön-Eutin kommen über die Bootsverbindung Plön-Bosau die ersten Feriengäste nach Bosau
1867 In Hutzfeld eröffnet die erste Apotheke
1881 Der Wasserspiegel des Gr.Plöner Sees wird um ca. 1,2m auf das heutige Niveau gesenkt
1881 01.Juli, in Hutzfeld wird eine Postagentur eröffnet
1884 Die Postagentur Hutzfeld erhält einen Telefonanschluss
1887 1887-1895, Bau des Nord-Ostsee-Kanals
1888 Einführung einer Beerdigungsordnung mit Beerdigungen 1., 2. und 3. Klasse!
1889 Sonnabend 24.August 11:00-12:00Uhr, ein Großfeuer vernichtet in Bosau 6 Gebäude
1890 Die Kirche erhält einen Blitzableiter
1891 Die neue Orgel mit 19 Stimmen wird für 7000 Mark errichtet
1891 Majenfelde erhält eine Postagentur mit Telefonanschluss
1892 Das Motorboot "Seeschwalbe"übernimmt den Fährdienst Bosau-Plön
1893 Ein Postwagen mit Personenbeförderung fährt täglich die Strecke Eutin-Hutzfeld
1900 22.Mai, 16:00Uhr, ein Feuer zerstört in Hassendorf 28 Gebäude
1901 Das Dampfschiff "Kaiser Friedrich" mit 7PS nimmt den Fährdienst auf dem Gr.Plöner See auf.
1904 Bosau erhält eine Postagentur mit öffentlicher Fernsprechstelle
1908 Gründung eines Dorfverschönerungsvereins, Ausbau der Badestelle und Wanderwege
1931 Die Ortsgruppe der NSDAP hat 50 Mitglieder
1933 Bürgermeister Wilhem Wulf wird abgesetzt und durch den Nationalsozialisten Emil J. ersetzt.
1933 Bedingt durch die Neuordnung der Gemeinden wird Bosau um die Dörfer Quisdorf, Braak und Klenzau erweitert
1937 NSDAP-Ortsgruppenführer Heinrich S. wird Bürgermeister
1937 13.Mai, Eröffnung der Autobahn Lübeck-Hamburg
1945 März, die Walther-Werke in Stadtbek, welche Antriebssysteme für die Wehrmacht herstellten wurden geschlossen und die Anlagen im Plöner See versenkt
1945 9.Mai, Ortsgruppenführer und Bürgermeister Heinrich S. wird seines Amtes enthoben
1945 5.Juni, Der Landwirt Hans Sievert wird in Einvernehmen mit dem britischen Kreis-Offizier zum Bürgermeister von Bosau ernannt.
1946 27.September, Wilhelm Wulf wird zum Bürgermeister gewählt
1947 auf 2529 Einheimische kommen 3446 Flüchtlinge
1950 30.März, Gemeindedirektor Alfred Ahrens wird zum Bürgermeister gewählt
1950 228 Gäste besuchen der Ferienort Bosau!
1952 Die Straße von Hutzfeld nach Bosau erhält eine Teerdecke
1952 800jähriges Jubiläum der Bosauer Kirche
1955 neben dem Badestrand in Bosau wird ein Zelt- und Campingplatz angelegt
1960 Wahl von Günter Vogel zum Bürgermeister
1963 Bau der Femarnsundbrücke
1970 Aus den Kreisen Oldenburg und Eutin wird Ostholstein. Somit gehört Bosau seit dem 26.April 1970 zum Kreis Ostholstein
1978 Schneekatastrophe im Winter 1978/1979. Viele Orte sind teilweise mehrere Tage von der Außenwelt abgeschnitten und werden von der Bundeswehr mit Lebensmittel versorgt.
1984 Joachim Herrmann wird zum Bürgermeister von Bosau gewählt
1987 Die Gemeinde Bosau wird als Luftkurort anerkannt
1995 13000 Gäste verbringen ihren Urlaub in Bosau
2000 Mario Schmidt wird in direkter Wahl zum Bürgermeister gewählt.
2002 850-Jahr-Feier der Bosauer Kirche
2004 Die Poststellen Bosau und Hutzfeld werden von der POST AG geschlossen!

 

Links

Fremdenverkehrsverein Bosau
Gemeinde Bosau
Website der Dorfschaft Braak

 
25.08.2007